Das neue Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ soll Kommunen in dünn besiedelten ländlichen Räumen dabei unterstützen, die Folgen des demografischen Wandels, die bei der Bereitstellung von öffentlichen Einrichtungen und Dienstleistungen der täglichen Daseinsvorsorge entstehen, zu überwinden bzw. zu minimieren.
Hierbei sollen in der Kombination von interkommunaler Kooperation und Beteiligung der Menschen vor Ort zentrale Handlungsansätze für eine langfristige Sicherung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum entwickelt und umgesetzt werden.
Die konzeptionelle Grundlage bilden Regionale Entwicklungskonzepte und –strategien für den Kooperationsraum.
Förderfähig sind vorrangig städtebauliche Investitionen, insbesondere die bedarfsgerechte bauliche Anpassung und Sanierung von Gebäuden öffentlicher, sozialer, kultureller und Infrastruktureinrichtungen für eine gemeinsame Nutzung durch mehrere Kommunen.
Weitere Informationen: Thüringer Staatsanzeiger Nr. 52/2010, Seite 1801